von René Lejeune
1934, als die Menge «Heil Hitler» schreit, schreibt er in sein Tagebuch: «Christus - Du bist meine Leidenschaft. Heil!» Lange kämpft er um seine Entscheidung für die Ehe oder für den Weg als Priester. Eine christliche Familie zu gründen, wie schön wäre das. Der Ruf, Priester zu werden, ist jedoch stärker. 1939 zum Diakon geweiht, wird er acht Monate später verhaftet und ins KZ Dachau deportiert. Am 17. Dezember 1944 wird er hier geheim von Bischof Piguet von Clermont-Ferrand zum Priester geweiht. Er ist schon vom Tod gezeichnet. Im August 1945 stirbt er, 30 Jahre alt, geläutert, wie Gold im Feuer... Am 23. Juni 1996 in Berlin spricht Papst Johannes Paul II. Karl Leisner selig.
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